KART MEISTERSCHAFTEN

Die Deutsche Kart Meisterschaft ist die höchste Rennserie im deutschen Kartsport und wird vom Deutschen Motor Sport Bund ausgetragen.
Im Rahmen der DKM (KF) werden auch die DJKM – Deutsche Junior Kart Meisterschaft (KFJ) und die DSKM – Deutsche Schalt-Kart Meisterschaft (KZ2) ausgetragen.
Gefahren wird mit Karts, die meist direkt von den Werksteams der Karthersteller eingesetzt werden und mit leistungsstarken 2-Takt-Motoren ausgestattet sind.

Ablauf eines Rennwochenendes

Das Rennwochenende beginnt freitags mit der Registrierung, Technischer Abnahme, Reifenausgabe und Fahrerbesprechung, außerdem ist der Freitag für freies Training reserviert. Am Samstagmorgen findet zunächst ein fünfzehnminütiges freies Training statt, bevor in einem zehnminütigem Zeittraining die Startplätze für die am Nachmittag statt findenden Vorläufe (Heats) ermittelt werden. Dafür wird das Fahrerfeld, auf Basis des Zeittrainings, in Gruppen eingeteilt. Dabei fährt jede Gruppe jeweils einmal gegen jede andere Gruppe. Abends werden alle Ergebnisse der Vorläufe zusammengerechnet, die besten 28 Fahrer dieser Tabelle qualifizieren sich direkt für die Finalrennen am Sonntag. Der Sonntag beginnt morgens mit einem zehnminütigem Warm Up und anschließendem Hoffnungslauf, in dem die letzten sechs Startplätze für die Finalrennen ausgefahren werden. Das erste Finalrennen wird nach dem Stand der Vorläufe und dem Ergebnis des Hoffnungslauf aufgestellt, das zweite Finalrennen wird nach dem Ergebnis des ersten Rennens gestartet. Die Renndistanz für die Vor- und Hoffnungsläufe beträgt bei den Senioren (KF/KZ2) 15 km, bei den Junioren (KFJ) 10 km. Die Finalrennen werden über 25 km, bzw. 20 km ausgetragen. Ein Fahrer kann pro Wochenende maximal 52 Punkte erreichen (Finalsieg: 25, Pole-Position: 2 Punkte).

Die Rennen finden auf den besten Outdoor-Kartbahnen statt, die es momentan in Deutschland und deutschem Grenzgebiet gibt. Außerdem werden in der DKM auch Preisgelder für die Platzierungen ausgegeben, welche die Serie attraktiver machen sollen. Die Kosten können dadurch allerdings bei weitem nicht gedeckt werden. Die Kosten für eine Saison belaufen sich auf etwa 50.000 Euro.

„(Quelle: http://de.wikipedia.org)“